Die BundesInitiative der Honorarberater

 

Wir haben unsere Initiative in unmittelbarer Folge der vom Bundesverbraucherschutzministerium unternommenen Qualitätsoffensive Verbraucherfinanzen im März 2009 gegründet. Unser Ziel ist es insbesondere, die Honorarberatung in Deutschland nachhaltig bekannt zu machen, ihre sachlichen Vorzüge zu erläutern und zu diskutieren sowie öffentlichkeitswirksam zu vertreten. Unsere Hauptaufgabe sehen wir in einer sachlichen Überzeugungsarbeit für die Honorarberatung, deren Argumente vor allem auch bei den Kunden ankommen und überzeugen können müssen.

 

Die Fachtagung des Bundesverbraucherministeriums am 10. März 2009 war also nicht nur der Startschuss für die "Qualitätsoffensive Verbraucherfinanzen", sondern auch für unsere Initiative.

 

Der Hintergrund: Gemäß der inzwischen viel zitierten Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz verlieren deutsche Anleger jährlich zwischen 20 und 30 Milliarden Euro durch falsche und provisionsgesteuerte Beratung. Die aktuelle Finanzmarktkrise hat diese Defizite erneut offenbart. Zur Prüfung und Verbesserung der Vertriebsstrukturen von Finanzprodukten hatte das Bundesverbraucherministerium deshalb die Studie "Anforderungen an Finanzvermittler - mehr Qualität, bessere Entscheidungen" beim Forschungs- und Beratungsunternehmen Evers und Jung aus Hamburg in Auftrag gegeben.

 

Als eine der zentralen Folgerungen und Empfehlungen formuliert die Studie: "Qualitätsprobleme in der Finanzvermittlung sind am effizientesten aufzulösen, wenn der Interessenskonflikt Beratung versus Produktverkauf aufgelöst wird. Im Idealfall kauft der Verbraucher Beratung neutral und unabhängig ein und setzt die Ergebnisse anschließend mit anderen Anbietern um. Eine solche, so genannte Honorarberatung ist in anderen Ländern bereits deutlich verbreiteter als in Deutschland."

 

Exakt für diese Honorarberatung stehen und arbeiten wir Gründer der Initiative. Mit unseren eigenen Unternehmen sind wir bereits seit langem erfolgreich als eigenständige Honorarberater tätig und vertreten nun die BundesInitiative zur Förderung der Honorarberatung.

 

Die Kunden können die Argumente für eine tatsächlich unabhängige und transparente Honorarberatung nachvollziehen. Die aktuelle Diskussion rund um die Qualitätsoffensive des Bundesverbraucherministeriums trägt ganz aktuell zu einer besonderen Aufmerksamkeitswirkung bei.

 

Es ist unser Anliegen, eine Initiative zu schaffen, die als einheitliches Sprachrohr fungieren kann, da es eine solche in Deutschland bisher noch nicht gibt. Hier in Berlin sitzen wir nah an den politischen Instanzen und sind als fachliche Experten für die Willensbildung innerhalb der politischen Gremien gefragt.

 

Um die Akzeptanz der Initiative innerhalb der Branche noch zu vergrößern, laden wir jeden Interessierten regelmäßig zum

 

Gipfeltreffen der Honorarberater

 

ein. Hier disktuieren wir unsere Forderungen an die Bundesregierung und tragen diese dann in die zuständigen politischen Gremien und die Öffentlichkeit. Unsere Initiative soll zugleich einen gemeinsamen Auftrag und besonderen Rückhalt aus den unterschiedlichen Gruppierungen der Honorarberater erhalten.